Das Haus liegt in einem ruhigen Wohngebiet neben 2 Hotels (könnte im Sommer vielleicht etwas lauter werden). Man ist schnell am Wasser und auch an der Promenade. Ansonsten ist das Haus sehr geräumig, die Zimmer sind hell und die Betten waren bereits bezogen. Die Vermieterin ist sehr hilfsbereit und nett. Alles war sauber (auch nirgendwo war Schimmel) und aufgeräumt. Der Garten ist groß, allerdings wurden leider die großen Bäume gefällt und es ist kein Spielgerät für kleinere Kinder vorhanden. Die Küche ist allerdings mehr als dürftig ausgestattet. Sollte man selber kochen wollen, muss man folgendes mitbringen: alle Küchenmesser, Kochlöffel, Dosenöffner, Reibe, größere Schüsseln etc. Auch größere Tassen sind nur für 2 Personen vorhanden. Die Spülmaschine sollte dringend von den Vermietern nachgeschaut werden, da sie nicht richtig funktioniert und das Geschirr in allen Programmen nicht immer sauber gewaschen wird.Der Kamin hat sehr gut funktioniert. Es sollte aber eine Schiebetür oder wenigstens ein Vorhang an der Tür angebracht werden, da die Wärme sonst rasch ins Obergeschoss abzieht. Wir haben uns jedenfalls dort sehr wohl gefühlt und sagen vielen Dank! Reisetipps: Morgat ist ein hübsches Örtchen, schöner als Crozon. Gleiches gilt für Camaret sur mer, das in ca. 15 min. zu erreichen ist. Die gesamte Halbinsel ist ideal zum Wandern, Baden, Angeln, Surfen. Wer Fahrrad fahren will, muss allerdings ganz schön strampeln. Einkaufsmöglichkeiten gibt es an Bäckereien reichlich, in Crozon ist ein großer Supermarkt und gleich in der Nähe ein Baumarkt für Kaminholz. In Camaret sur mer kann man sich am Hafen Hummer frisch abkochen lassen und mit nach Hause nehmen. Dort gibt es auch ein erstklassiges Fischgeschäft. Die Ruinen der Abtei von Landevennec sind sehr sehenswert, ebenfalls ein kleines Museum am Pointe de Penhir zur deutschen Besatzung (Atlantikwall). Am Pointe des Espagnoles hat man eine tolle Sicht auf Brest; diese Meerenge wurde bereits durch Vauban militärisch mit Bastionen gesichert. Erlebenswert ist auch der Pointe du Raz. Das Oceanopolis in Brest kann man sich unserer Meinung nach sparen. Das Fischereimuseum in der Ville close von Concarenau (ca. 1 Std. Fahrt) ist dagegen toll, genauso wie die alte Festung selbst. Für Freunde der Dupin–Krimis: im l'Amiral isst man hervorragend. Wir werden ganz sicher wieder in diese Region kommen!